Erste Tage in einer fremden Kultur

Seit drei Tagen befinde ich mich nun im warmen Cali, Kolumbien. Am Mittwoch ging die große Reise endlich los.
Mein Flug verlief im Großen und Ganzen recht entspannt, abgesehen davon, dass ich in London beinahe mein Anschlussflug verpasst hätte. Am Ende saß ich dann aber, zwar durchgeschwitzt und mit brennender Lunge, im Flugzeug nach Miami. Den nächsten Flug nach Cali habe ich dann nicht alleine verbracht, sondern gemeinsam mit Felix.

Angekommen in Cali, wurden wir dann am Flughafen von Patrick (auch ein Freiwilliger aus dem letzten Jahr mit dem wir gemeinsam wohnen und der noch bis März verlängert hat) und Jean Paul (einer der Kolumbianer der letztes Jahr in Deutschland war) abgeholt.

Dann sind wir zu uns in die Wohnung gefahren- mein neues Zuhause für dieses Jahr. Die Wohnung selbst, hatte ich mir tatsächlich anders vorgestellt. Es ist alles sehr einfach, das hatte ich mir schon gedacht, aber auch sehr offen, das bedeutet teilweise nicht überdacht, aber schon da wo es nötig ist.

Es kommt dazu, dass im Moment unser Dach neu gemacht wird, was zur Folge hat, dass es ziemlich regelmäßig in die Wohnung regnet…

Da ich über 24 Stunden unterwegs war, bin ich dann auch recht schnell ins Bett.

Am nächsten Tag gab es zum Frühstück Spiegeleier, welche uns die liebe Mathilda gebraten hat, und Brot. Danach sind wir zuerst einmal Geld holen gegangen und haben uns anschließend zum Supermarkt begeben.

Allgemein und auch dort, war ich von allem sehr überfordert. Cali ist sehr laut, sehr bewegt…vom Verkehr will ich gar nicht erst anfangen. Ich hab mich so klein gefühlt, mit all den Warnungen in meinem Kopf. Letztendlich hab ich dann den Supermarkt mit einer Mango, Brot, einem Eistee und Schokolade verlassen.
Danach haben Felix und ich noch ein wenig die Gegend erkundet und waren in einem kleinen Park.

Abends war Mathilda dann mit uns Arepas essen und danach war der erste richtige Tag in Cali auch schon um.

Die nächsten Tage fing ich dann an mich etwas wohler zu fühlen und nicht mehr so unsicher. Weitere neue Erkundungstouren in einen anderen Park und ins Centro (Verkaufsgegend mit vielen Straßenhändlern; sehr voll)  wurden unternommen und es gab einen sehr lustigen Abend mit den Kolumbianern, Rum und den ersten Tanzstunden.

Seltsamerweise fühlt es sich nicht so an, als wären es erst drei Tage, aber ich habe schon jetzt so viele neue Eindrücke gewonnen.

 

P.S: Die Mango war die leckerste die ich je gegessen habe.

2 Kommentare

  1. Jan Thomas · September 21

    Hallo Lea, gibts was neues oder bist Du schon im kolumbianischen Urwald bei der nicht mehr existierenden Zaubertruppe mit 4 Buchstaben untergetaucht? Wir hoffen, es geht Dir gut und Du hast Dich an Dein neues Umfeld gewöhnt. Liebe Grüße aus Bindow.

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    • Lea Pagels · September 22

      Mir geht’s soweit sehr gut. In den Urwald hat es mich bisher nicht verschlagen, aber so langsam planen wir die ersten Ausflüge. Liebe Grüße aus dem heißen Cali!

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