Letzte Vorbereitungen

„Ist ja noch ein bisschen hin!“ war wohl so mein Standardspruch in den letzten Monaten,  wenn es um meine Ausreise ging …
und jetzt stelle ich vor Erschrecken fest, dass es nur noch 3 Tage sind, bis es ins weit entfernte Kolumbien geht.

Mein Flug geht am Mittwoch um 7:05 Uhr vom Flughafen Berlin-Tegel. Dann Zwischenstopp in London, wo ich meinen einen Mitfreiwilligen Felix treffen werde, weiter nach Miami und von da aus nach Cali. Ankommen werde ich dann 20 Uhr kolumbianischer Zeit und das obwohl ich 20 Stunden unterwegs bin… Das allein ist für mich schon das erste Abenteuer. Ich bin erst drei mal in meinem Leben geflogen und das nur maximal zwei Stunden lang.

Nun werden die letzten Vorbereitungen getroffen, das meiste ist jedoch schon geschafft. Vor allem als ich mit allen Impfungen durch war, viel eine Last ab. Das war nämlich eine ganze Menge: Hepatitis A und B, Tollwut, Typhus, Meningokokken, Cholera und Gelbfieber.
Auch mein ESTA- Visum zur Einreise in die USA wurde genehmigt (weil ich ja über Miami fliege).  Mein Koffer wird immer voller und voller und die Medikamententasche, die meine Mama gepackt hat, ist beinahe größer als mein Handgepäck.

Dann kann der großen Reise ja nicht mehr viel im Weg stehen oder?

Naja fast… Eine Sache fehlt da leider noch – das Visum. Da es ab dem Tag gilt, an dem man es im Konsulat bekommt, kümmere ich mich darum eben erst kurz vor meiner Ausreise. Morgen um 11 Uhr habe ich einen Termin im Kolumbianischen Konsulat in Berlin und dann ist auch der letzte große Schritt geschafft! Wenn ihr jetzt denkt: zwei Tage vor der Abreise ist ja schon etwas kurzfristig, oder? Ganz richtig, so habe ich es mir nämlich auch gedacht.
Tatsächlich war ich nämlich schon vor zwei Wochen im Konsulat, trotz vorhergehender Nachfrage, wurde ich aufgrund fehlendes Termins wieder weggeschickt und auf einen Termin am 04.09. vertröstet.
Hoffen wir das morgen alles gut geht und ich mein Visum endlich in den Händen halten werde!

Ansonsten wurde ich am letzten Freitag von Freunden und Familie mit einer Abschiedsfeier überrascht, was mich wirklich zu Tränen gerührt hat. Außerdem habe ich ein Buch bekommen, in das alle ein paar liebe Worte für mich und meine Reise geschrieben haben. Perfekt also, für die Bekämpfung von Heimweh!

Vor allem die vielen Abschiede, die ich teilweise schon hinter- teilweise vor mir habe, fallen mir sehr schwer, mindern aber nicht meine Vorfreude.

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